frauenart.de
goes reality
4.März - 4.Mai 2001
Hier stellen Künstlerinnen aus, die bisher nur virtuell miteinander verbunden waren.
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Auf
dem Bild von links: Anya Sander, Organisatorin: Karin Oesten, |
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nicht
mit auf dem Bild: Durch die Entwicklung des Internets zum visuellen Medium entstanden verschieden Ansätze auch bildende Kunst im Netz zu präsentieren. Gleichzeitig war und ist die Teilhabe von Frauen an der Gestaltung und Nutzung von neuen Informations- und Kommunikationstechnologien unterdurchschnittlich. Hieraus entstand das Frauen-Kunst-Internet Projekt frauenart als Web-Katalog mit folgenden Merkmalen:
Ende 1997 starteten einige Frauen aus Braunschweig die Initiative zu frauenart. Die ersten Webseiten entstanden und wurden ins Netz gestellt. Im Juni 1998 wurde mit einer Vernissage bei "Buch und Kunst" in Braunschweig offiziell begonnen. Werbung für das Projekt, Weiterentwicklung des Angebots, diverse Anfragen von Künstlerinnen folgten. Da die Arbeit an frauenart nebenberuflich und unentgeltlich erfolgt, mussten eigene Ansprüche wieder zurückgenommen werden. Eine Jurierung wurde eingeführt und die Überarbeitungen von Design und Inhalten wird Zeit bedingt nur selten durchgeführt. Durch die zunehmenden Anfragen von Künstlerinnen, die eine andere nationale und kulturelle Eingebundenheit haben, wird frauenart jetzt zusätzlich mit der Frage nach Kriterien konfrontiert, die nicht nur dem eigenen kulturellen Kontext gerecht werden dürfen. Damals waren 20 Künstlerinnen bei frauenart vertreten. Die
künstlerischen Stile sind unterschiedlich und repräsentieren ein breites
Spektrum. Zum Thema "Frauengeschichten" haben die Künstlerinnen je 3 bis
5 Arbeiten eingereicht. Eingebunden ist die Ausstellung thematisch in
die Aktivitäten des ,Braunschweiger Frauenbündnis' rund um den 8. März.
Die Ausstellung wird im Saal und Treppenhaus des DGB Hauses gezeigt. |
DGB Gewerkschaftshaus, Braunschweig
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